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Betreuung

Angehörige müssen ihren Beruf nicht aufgeben, wenn sie einen Menschen mit Demenz im Kreis der Familie behalten möchten. Zu den Alternativen gehört die Tagespflege, eine Tagesbetreuung oder eine stundenweise Betreuung: Demenzkranke verbringen ein oder mehrere Tage pro Woche gemeinsam in einer Einrichtung, die auf ihre Bedürfnisse eingestellt ist. Geht der Demenzerkrankte erstmals in eine Betreuungseinrichtung, sollte man darauf achten, das man einen Probetag verbringen kann, auch in Begleitung eines Angehörigen.


Besonders für Menschen mit Demenz ist eine Umgebung wichtig, in der sie sich geborgen fühlen. Häufige Ortswechsel und immer neue Kontakte überfordern sie. Dennoch kann es in bestimmten Situationen gut für sie sein, die eigenen vier Wände tagsüber zu verlassen. Zum Beispiel wenn sich die Angehörigen nicht rund um die Uhr um sie kümmern können, ein Pflegeheim aber nicht infrage kommt. Eine Ausserhaus-Betreuung kann für einen Demenzerkrankten auch positive Effekte haben.

 

Hier bieten wir eine stundenweise Betreuung in unserem "Senioren-Cafe" mit einem Betreuungsschlüssel von 3 zu 1. Daher können wir uns ganz individuell auf unsere Gäste einstellen und die Betreuungszeit nach deren Wünschen und Bedürfnissen ausrichten. In der Betreuungsgruppe werden Menschen mit Demenz sowohl körperlich als auch geistig angemessen betreut. Es wird gemeinsam gebacken oder gekocht, gemalt, gespielt, Musik gehört, vorgelesen oder getanzt. Auch gymnastische Übungen und Entspannung werden je nach Bedürfnis und noch vorhandenen Ressourcen angeboten. Bei Ruhebedarf steht unser Snoezelenraum zur Verfügung.