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Gedächtnistraining

Begleitet von einer optimalen gesundheitlichen Versorgung steigt die Lebenserwartung der Menschen kontinuierlich und dass meist bei guter körperlicher Fitness. Aber die verlängerte Freizeitphase nach dem Arbeitsleben kann jedoch nur dann voll ausgekostet werden, wer auch für geistige Fitness und Flexibilität sorgt. Dafür eignet sich ein Gedächtnistraining für Senioren hervorragend.

 

Das das Gedächtnis mit steigendem Alter schlechter wird ist normal, trotzdem kann einiges dafür getan werden, die grauen Zellen fit zu halten.

 

Gut zu wissen: Früher war man der Meinung, dass mit dem alter das Gehirn automatisch an Leistungsfähigkeit verliert und dadurch die Altersvergesslichkeit zunimmt. Neue Erkenntnisse der Hirnforschung haben inzwischen bewiesen, dass dies nicht so ist. Das Gehirn kann man auch wie einen Muskel trainieren und stärken. So kann es auch mit 70 oder 80 Jahren noch eine solide Leistung erbringen und neue Dinge lernen.

 

Beim Gedächtnistraining soll das Gehirn immer herausgefordert, aber nicht überfordert werden. Logische Denken und Konzentrationsfähigkeit werden im Gedächtnistraining für Senioren gestärkt durch einfache aber effiziente Spielereien.

Gedächtnistraining für Demenzerkrankte

Schätzungen zufolge sind in Deutschland etwa 1,2 Millionen Menschen an Demenz erkrankt.

 

Bei demenziell Erkrankten ist nach und nach ein Verfall der geistigen Lebensfähigkeit zu beobachten. Je nach Form und abhängig vom Stadium der Demenz können das Kurzzeitgedächtnis, Sprache, Motorik sowie das Denkvermögen betroffen sein. Mit verschiedenen Beschäftigungsangeboten sollen vorhandene Fähigkeiten möglichst lange erhalten bleiben, inaktive Fähigkeiten können möglicherweise wieder aktiviert werden. Dieses hängt aber ganz individuell nach Form, Stadium und Verlauf sowie von den jeweiligen Bedürfnissen des Betroffenen ab.

 

Häufig liegt nicht nur das Krankheitsbild der Demenz vor, sondern zeitgleich sind auch körperliche Defizite wie etwa eine Behinderung vorhanden. Beschäftigung bei Demenz, Spiele oder ein Gedächtnistraining sollten daher zur Persönlichkeitsstruktur des Demenzkranken passen, damit dieser weder unter- noch überfordert wird.

 

Besonders bei einer demenziellen Erkrankung muss das Gehirn ständig aktiviert werden, um in Schwung zu bleiben. Beim Gedächtnistraining für demenziell Erkrankte werden methodisch differenzierte Konzepte angeboten, die die Wahrnehmung, Konzentration und den Wortschatz behandeln. Dabei werden Musik, Farben und Gerüche eingesetzt, um das assoziative, logische und flexible Denken, Merken und erinnern intensiv zu trainieren. Mit verschiedenen Spielen, Gedächtnistraining aber auch Beschäftigungsangeboten können noch vorhandene Fähigkeiten trainiert werden. Dabei sind die Aufgaben aber so ausgelegt, dass die Übungen viel Spaß bereiten, ohne Stress, Druck oder Leistungszwang.

 

Ein gelungenes Gedächtnistraining für Senioren und Menschen mit Demenz ermöglicht spielerisch Erfolgserlebnisse.