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Vermittlung Badumbau

Ältere oder behinderte Menschen sind nicht selten in ihrer Mobilität eingeschränkt. Im Gegensatz zu der heutigen modernen Bauweise ist der vorhandene Wohnraum nicht immer barrierefrei gestaltet. Gerade im Badezimmer entstehen so schier unüberwindbare Hindernisse.

 

Dabei ist jedes Badezimmer anders und jeder Mensch hat andere Wünsche zur Gestaltung eines barrierefreien Bades. Sicherheit und Komfort im Badezimmer gegen Ausrutschen in der Dusche bietet eine begehbare Dusche oder eine Badewanne mit Tür oder ein Badewannenlift. Damit der Pflegebedürftige selbst, aber auch eventuell pflegende Angehörige oder Pflegepersonal eine deutliche Erleichterung erhalten ist ein Badumbau durchaus sinnvoll.

 

Da ein Umbau oft erhebliche Kosten verursacht, sollten Betroffene sich gut mit der Thematik Pflegegrad und Badumbau auseinandersetzen und sich gründlich informieren und beraten lassen und mehrere Angebote einholen Der Badumbau wird bei Bestehen eines Pflegegrades finanziell von der Pflegekasse unterstützt.

Im Leistungskatalog der Pflegekassen gehört ein Badumbau zu den wohnraumverbessernden Maßnahmen und dabei ist es unerheblich, ob der Umbau im Eigentum oder in einer Mietwohnung erfolgt. Durch die Anerkennung eines Pflegegrades (alle fünf Pflegegrade) unterstützt die Pflegekasse den Umbau mit bis zu 4.180 Euro (Stand Jan. 2025).

Nur mit einem Pflegegrad hat man Aussicht auf eine Bezuschussung für die baulichen Veränderungen.

Wenn man keinen Pflegegrad erhält und auch keine Aussicht darauf hat, aber trotzdem einen Umbau vornehmen möchte, gibt es noch die Möglichkeit staatlicher Förderung. Es gibt dabei zahlreiche Fördermittel für den altersgerechten Umbau von Haus und Wohnung.

 

Neben der KfW stellen auch die Bundesländer Fördermittel zur Verfügung. Man sollte daher vor einem Umbau Beratung einholen und in Ruhe planen. Viele Fördermittel erhält man nur, wenn noch nicht mit dem Umbau begonnen wurde.